§ 37 Abs. 2 Nr. 1 Satz 3 StVO – „Grüner Pfeil“

Liebe Straßenverkehr-Mitbenutzer,

in der letzten Zeit fällt mir gehäuft auf, dass viele von euch nicht wissen, wie bei sogenannten Wechsellichtzeichen (Volksmund: Ampel) mit dem Lichtzeichen ‚Grüner Pfeil‘ verfahren wird. Ein Beispiel siehe rechts, selbstverständlich in verschiedene Richtungen erhältlich.

Auszug aus § 37 Abs. 2 Nr. 1 Satz 3 StVO und VwV-StVO:

Grüner Pfeil: „Nur in Richtung des Pfeils ist der Verkehr freigegeben“.

Ein grüner Pfeil links hinter der Kreuzung zeigt an, dass der Gegenverkehr durch Rotlicht angehalten ist und dass, wer links abbiegt, die Kreuzung in Richtung des grünen Pfeils ungehindert befahren und räumen kann.

Pfeile in Lichtzeichen
Solange ein grüner Pfeil gezeigt wird, darf kein anderer Verkehrsstrom Grün haben, der den durch den Pfeil gelenkten kreuzt; auch darf Fußgängern, die in der Nähe den gelenkten Verkehrsstrom kreuzen, nicht durch Markierung eines Fußgängerüberwegs Vorrang gegeben werden. Schwarze Pfeile auf Grün dürfen nicht verwendet werden.

Was ist daran nicht zu verstehen?

Ist doch alles ganz einfach: Wenn der Pfeil in meine Wunschrichtung grün ist, der Gegenverkehr langsam auf seine Ampel zu rollt oder bereits steht, quere und räume ich die Kreuzung.
Zügigst.

Nein, ich muss nicht warten, bis der Gegenverkehr vorhanden ist, komplett steht oder selbst wieder grün hat.

Nein, ich muss nicht mitten in der Kreuzung stehen bleiben und dann in Schrittgeschwindigkeit weiter fahren, während hinter mit die Meute wartet, was bei kurz geschaltenen Ampeln besonders nett ist.

Und nein, ich darf das nicht mit dem Grünpfeil (§ 37 Abs. 2 Nr. 1 Satz 8 bis 10 StVO – auch bekannt als Ossipfeil) verwechseln.

Bei weiteren Fragen: Einfach mal bei der Fahrschule oder der Polizei fragen.
Oder einfach den Führerschein abgeben.

was so war…

Kurzes Update was so war, da es hier etwas (zu) still ist.
Hier der Sommer in kleinen Bildern, Herbst ist ja noch fast. Dazu vielleicht noch mehr.

Was noch kommt? Das erzähle ich auch ein anderes Mal… 😛

August:

Nagelluxation linker Mittelfinger:

Wetter (Schwimmbad):

Blick nach oben. #nofilter

Ein von Rööö (@der_roe) gepostetes Foto am

September:
weiterlesen…

Stromausfall – wie man die Straße alternativ beleuchtet

Komplette Stromausfälle sind ja selten. Mal kurz weg, kommt mal vor.

So auch gestern, kurz vor 22 Uhr, plötzlich die komplette Wohnung dunkel.
Mit der Taschenlampe zum Sicherungskasten, so ein FI kann ja mal fliegen.
Noch nie stand ich so verwirrt vor dem Sicherungskasten. Alle drin. FI raus, rein. Nix.

Mal aus dem Fenster schauen. Mh. Alles finster. Wohl was Größeres.
Na gut. Eine rauchen, was soll man sonst machen.

Da trifft man dann auf Anwohner des Hochhauses nebenan, leicht panisch.
„Es brennt in der Tiefgarage!!! Holt die Feuerwehr!!!“
Darauf hingewiesen, dass das Notstromaggregat für ihren Aufzug und Treppenaufgang läuft und das vermutlich die Abgase sind, das Teil läuft ja (zum Glück) so gut wie nie. Und es ist knappe 40 Jahre alt. Das stinkt und qualmt halt.
Die Abluft kommt halt aus dem Schacht der Belüftung der Tiefgarage. Hat man damals halt so gebaut.

Gelernt: Panik verursacht wohl temporäre Taubheit.
Der besorgte Nachbar fühlte sich dazu berufen, die Feuerwehr wild mit der Taschenlampe fuchteln zu erwarten und einzuweisen.

Übrigens: Wenn die Leitstelle hört, dass ein Hochhaus (eventuell) brennt, kommt übrigens nicht nur der Kommandant mit zwei Feuerwehrmännern und einer Kübelspritze.
Es wird quasi alles alarmiert, was zwei Beine und vier Reifen hat:

Und diese Auflistung ist nur eine grobe Schätzung. Vermutlich waren da noch mehr.

f_wehr1

Licht hatten wir auf jeden Fall. Mehrere Lichtmasten ballern da einige tausend Watt in den dunklen Himmel.
Voll aufmunitionierte Feuerwehrleute mit Atemschutz durchkämmen sämtliche Außenanlagen (war ja gut hell) und Tiefgaragen, Schläuche werden vorsorglich ausgerollt (man hat sie ja dabei) und ein Feuerwehrmann medizinisch versorgt, der Knöchel hat sich nicht mit dem Bordstein vertragen.

Und was hat sich rausgestellt?
Es war natürlich nix. Gaaaar nix.
Außer Stromausfall. Und einem laufenden Notstromaggregat. Und besorgten Anwohnern. Die ihre Kinder in Decken gewickelt auf die Straße tragen.
Gut, der Aggregatsraum wurde entlüftet. Sie waren da, also wird was gemacht.

Wenigstens weiß jetzt jeder hier, dass die Feuerwehr innerhalb weniger Minuten da ist, wenn es nun doch mal brennt.

Umsonst & Draussen 2015 – #udwue15

udwue15_head
Es war eher unschönes Juni-Wetter. Typisches U&D-Wetter eben.
Es kamen aber trotzdem geschätzte 85.000 Menschen.

Keine großen Änderungen auf meiner Seite, Fördermitgliedschaft sei dank mit einem Parkplatz im Backstage. Sehr praktisch.

Fotos gibt es wieder bei Flickr (Do, Fr, Sa, So), alle handbearbeitet und keine automatischen Filter mit hochgezogenem Klarheitswert…

Persönliches Überraschungshighlight war am Donnerstag JJ Rosa, welche wegen Wanda von der Draussen- auf die Drinnenbühne verlegt wurde.

Umsonst & Draussen 2015 - DonnerstagAuch wenn mich der ein oder andere Vogel als Fanboy bezeichnet hat, weil die Dame viel Bein zeigte. Dem ist aber nicht so.
Musikalisch wirklich ein Highlight; gitarrlich und gesanglich, siehe die erste Single „Feel loved“ auf Youtube. Und ja: auch optisch. 😉
Wiederholung sehr erwünscht.

Noch ein paar Links zum Nachlesen: MainPost Liveblog, Twitter 1 & 2, Instagram 1 & 2.

Update:
Ralf hat seinen (persönlichen) Unmut geäußert, bei Gerald gibt es tonnenweise (bessere) Fotos mit Berichten.

Und jetzt? Freuen wir uns auf das Umsonst & Draussen 2016!

nur echt mit 25 Zähnen…

Knack – knaaaack – knackknack – zack – wupp.

Raus war er, der 18.
Nach 48 und 28 verbleibt nur 38.
Nichts gerafft? Dann schaut mal hier. 😉

War wieder nur eine Sache von ein paar Minuten, den versierten Händen meines Zahnarztes und ein paar Tropfen Schweiß. Beidseitig…

Knapp 30 Stunden nach der Extraktion bin ich ziemlich komplett schmerzfrei frage ich mich, warum man nur zwei Weisheitszähne oben hat.

Der letzte Molarikaner bleibt so lange drin bis es nicht mehr geht. Wie bei den anderen auch.
Wer muckt fliegt raus.

Das erste Dezennium voll

Wie doch die Zeit vergeht…

Zehn Jahre(1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9), 1.080 Beiträge (dieser natürlich mitgezählt), 3.209 Kommentare, 2.154 Tags, acht verschiedene Themes (geschätzt), drei Hoster und zwei Blogsysteme.

Damals zum Spaß und zur Bewältigung der Langeweile als Zivi bei Blogger.com angefangen, wenig später zum Glück zu WordPress gewechselt. Themes wurden ja doch gelegentlich geändert, blieben meist jedoch ziemlich dunkel. Ich mochte helle Themes noch nie.

Die Statistik der Einträge sieht leider wie immer schlecht aus, es werden pro Jahr immer weniger:

2005 (274), 2006 (228), 2007 (265), 2008 (152), 2009 (64), 2010 (33), 2011 (21), 2012 (21), 2013 (15) und 2014 (6)

Das letzte Jahr war wie zu erwarten das Schlechteste.

In den zehn Jahren habe ich auch viele neue und gute Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen, unglaublich tolle Bloggertreffen gefeiert, viele Blogs sind schon wieder verschwunden oder genauso verwahrlost wie dieses hier. Leider.
In Zeiten von Facebook und Twitter ist das leider so.

Feed-Lesern wird es nicht aufgefallen sein:
Es gibt ein neues Theme. Mit Headerbild.
Sonst nichts besonderes.

Vielen anderen fällt es auch nicht auf:
Es gibt eine neue Domain. Der alte Eschbär hat ausgedient, es wird aber alles hierher umgeleitet.
Ob ich erwachsen geworden bin? Naja. Mh.

Auch „unter der Haube“ habe ich etwas gearbeitet:
Wordpress wurde komplett neu installiert, die Leichen von alten Plugins hinter mir gelassen, ein paar entfernt oder ausgetauscht. Entschlackt eben.
Noch ist nicht alles eingerichtet, ein paar kleinere Baustellen hier und da, ‚alte‘ Inhalte fehlen und werden wohl nachgetragen.

Ob es noch 10 Jahre weiter geht?
Wegen mir schon. Wir werden sehen. 🙂