Eight Years Of Service

Es hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wirklich viel geändert.

Ich gebe zu, vor allem die Faulheit und die fehlenden Themen, aber auch Facebook und Twitter tragen die Schuld.

Natürlich könnte ich fast täglich über unfähige Onlineshopkunden, abgefuckte Ware aus der Retourenabteilung, falschgepackte Artikel der Packabteilung oder dumme Fragen von dummen Kunden im Laden herziehen, diese Themen haben hier aber nicht zu suchen.

Wenigstens war die Anzahl der Artikel wiedermal zweistellig.

Kleine Statistik:
1.058 Artikel, 3.178 Kommentare.

Auch dieses Jahr gelobe ich Besserung. 😉

Fotohighlights 2012

Es ist ja schon ein kleines Ritual (2011, 2010), mein Jahresrückblick in Bildern.

Geändert hat sich nichts, alles wie im Vorjahr.
Auch die Fotos ähneln sich. Ziemlich gleich.

Zwölf Fotos für zwölf Monate, ein Schnitt:


Januar:
Jahresrückblick im neuen Jahr.

Februar:
Fasching

Signierstunde einer überraschten Autorin.

April:
Eine Lesung.

Mai:
Jugendtheater

Badeentenrennen.

Juni:
Krönungsjubiläum und Bloggertreffen

U&D 2012. Großartig wie immer.

Juli:
Dorffest. Mit Bienenstand

Oktober:
Porsche Cayenne im Gelände bewegen.

Volleyballturnier.

November:
wieder Theater.

Dieses Jahr knapp 5.400 Bilder, wieder weniger. Mehr Faulheit, gebe ich ehrlich zu.

Ich gelobe Besserung. 2013.

mein Feed ist jetzt eine Katze

Nachdem Feedburner in der letzten Zeit sehr langsam und eher unzuverlässig ist, Gerüchte über eine Abschaltung sind schon aufgekommen, ist es nach fast 6 Jahren endlich Zeit für einen Wechsel.

Als wohl beste Alternative hat FeedCat herausgestellt, optisch ein Klon von Feedburner, Funktionen ziemlich gleich.

Ob der Feed hier schneller indexiert wird als bei Feedburner, dieser Post ist quasi auch ein Test hierfür.

Falls noch jemand direkt auf den Feedburner-Feed linkt, bitte auf eschbaer.de/feed/ umstellen, da ich (mittels einer leicht angepassten Version) vom FD Feedburner Plugin den Feed auch direkt auf Feedcat leite.

Zählt das als Katzenkontent?

Leben mit Legionellen

Eigentlich wollte ich ja bei Erteilung des Duschverbots wegen zu hoher Legionellenkonzentration schon drüber schreiben, habe es dann aber doch gelassen.

Seit die Main-Post darüber berichtet hat, weiß es ja die ganze Welt ganz Bayern; sind ja alle drauf eingestiegen. Das Lokalfernsehen soll sogar hier gewesen sein.

Richtig gut recherchiert war der Anfangsartikel der Main-Post ja nicht, die Kernaussage stimmte jedoch. Für die komplette Wohnanlage wurde ein Duschverbot verhängt. Aber schon zwei Wochen vor dem Artikel.

Was sich seit dem geändert hat? Eigentlich nichts. Ok, fast nichts.
Die meisten Bewohner duschen trotzdem, keiner lässt sich wohl täglich die Badewanne voll laufen, um das Duschverbot zu umgehen. Baden darf man ja, das vernebelt das Wasser ja nicht.

Aber selbstverständlich duscht man anders, man atmet einfach anders. Ein wenig.
Nicht duschen geht nicht. Jedenfalls nicht als normal arbeitender Mensch.

Warum doch duschen?
Naja, so eine Konzentration (20.000 Einheiten pro 100 Milliliter (KBE/100ml)) ist ja nicht erst seit Probenentnahme, welche ja vermutlich weit vor dem Duschverbot stattfand, im Wasserkreislauf, sondern schon Wochen, Monate oder gar Jahre vorhanden. Da reißen es die letzten vier bis acht Wochen bis Klarheit (höhö) herrscht auch nicht mehr raus.
Außerdem wurde drei Stockwerke über uns Wasser entnommen. Mit geringer bis normaler Konzentration.

Selbstverständlich bin ich mir bewusst, dass mit der ganzen Sache nicht zu spaßen ist. Ich habe jedoch kein geschwächtes Immunsystem oder habe eine Lungenkrankheit. Wenn, dann hätte ich das Zeug eh schon gehabt. Vielleicht hatte ich es ja schon. Wer weiß?

Lustig finde ich übrigens die lokalen Medien, welche sich letzte Woche wohl die Finger wund telefoniert haben, um „Geschädigte“ zu finden. Dabei hätten sie einfach nur Twitter lesen müssen.

Ich würde außerdem gerne wissen, woher die Main-Post davon erfahren hat, mit Sicherheit von einem angepissten Nachbarn, der nach zwei Wochen ohne Bewegung sämtliche Dokumente weitergeleitet hat. Hat aber, muss ich zugeben, geholfen. Es scheint gearbeitet zu werden.

auch bei Amazon arbeiten nur Menschen

Vollkommen unglaublich.
Der wohl größte und mächtigste Versender Deutschlands haut mal daneben.
Wo Menschen arbeiten, passieren halt Fehler. Auch bei Amazon.
Im Versandhandel hat jeder schon einmal ein Paket falsch gepackt.

Aber es war ja nicht mal was tolles, nein, es war (für mich) total unsinnig:

Tja, dann schicke ich Benjamin als Cowbow wieder zurück. Versiegelt natürlich.

Ob ichs aber übers Herz bringe, den 5 € Artikel unfrei (15 €) zurücksende, muss ich mir noch überlegen…
Vielleicht bekomme ich ja doch noch ein Rücksendeticket. Aber bei fast 7,5 Mio Euro Gewinn im letzten Jahr hat mans ja.

UPDATE:
Der zweite Bearbeiter hatte ein Einsehen, dass die Rücksendung in diesem Fall nicht wirtschaftlich ist. Ich soll die CD doch verschenken:

Falls Sie diese nicht gebrauchen können : Vielleicht ist ja eine Schule, Bibliothek oder sonstige öffentliche Einrichtung in Ihrer Nähe ein geeigneter Abnehmer.
Ansonsten: Würde es Ihnen etwas ausmachen, den Artikel zu entsorgen, falls er nicht mehr zu gebrauchen ist?

Umsonst & Draußen 2012. So war es.

Und schon ist es vorbei. Leider.
Aber ehrlich, gut 4 Tage Festival ist genug.

Danke an alle Organisatoren, Sponsoren, Helfer, Arbeiter, Köche und Köchinnen, Ton-/Lichtmenschen, Securitykräfte und, nicht zu vergessen, die Künstler.
Auch wenn ich vielleicht nicht alle sehen konnte (und wollte), sie haben mit Sicherheit alle eine große Performance abgeliefert.

Den ungefähr 85.000 Besuchern hat es ja gefallen, auch wenn Donnerstag Abend und Sonntag Nachmittag mal mehr und mal weniger geregnet hat. Der Rest war ja, außer Abends, sehr sonnig und warm.

Große Neuerung für uns Fotografen war ja die Zweiklassengesellschaft, was aber auf Grund der letztjährigen Vorkommnisse durchaus verständlich ist. Jedoch sollten die Fotolinien auf der Drinnenbühne nochmal überdacht werden.
Wir Blogger/Twitterer hatten dieses Jahr im Backstagebereich auch wieder unser eigenes Zelt, sogar größer als letztes Jahr. Naja, ganz alleine hatten wir es ja nicht, die Damen und Herren eines neuen (!) ‚Online-TV-Magazins‘ über Musik hatten einen leichten Hang zur Okkupation. Man hätte es auch anders lösen können…

Ich hatte mir voher keine bestimmten Acts ausgesucht, zufällig bin ich am Samstag bei Retro Stefson reingeschneit und es war guuuut. Sehr geile Performance.

Zum 25. Jubiläum gab es am Freitag nicht nur eine Torte, auch ein paar Bands von damals haben sich zusammengerottet und sind noch einmal aufgetreten. Four Wheel Drive haben die Bühne derb gerockt.

Ja, wie letztes Jahr kann ich nicht viel über die Musik schreiben, ich lasse lieber Fotos sprechen.
Knapp 150 Fotos gibt es im Flickr-Album.

Weitere Fotos und Berichte hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier hier, und Splitter im offiziellen U&D-Blog.

4 Tage, 4 Bilder:
Umsonst & Draußen 2012 - Donnerstag Umsonst & Draußen 2012 - Freitag
Umsonst & Draußen 2012 - Samstag Umsonst & Draußen 2012 - Sonntag

#udwue – die Hütte wäre schon tapeziert…

Puh, das war eine Arbeit.

Ein paar Blogger und Twitterer durfen vor dem Umsonst & Draußen schon mit anpacken und das komplette Gelände mit Tapete auskleiden.
Für das Foto haben wir noch schnell zwei Holzplatten verkleißtert und beklebt. Man kann ja nicht alles fotografieren…

Richtige Neuigkeiten gibt es nicht. Es gibt wieder 4 Tage Musik, Musik und Musik, zwischendrin noch Sofagespräche, Essen, Getränke und Ramsch.
Die Bühnen bleiben wie gehabt, vorne Draußenbühne und das &-Zelt, hinten die Drinnenbühne und das Kunstzelt.
Eine Twitterwall gibt es dieses Jahr leider nicht, aber vielleicht geht ja doch noch was.

Das Wetter soll ja passen, die Getränke sollten dann in Strömen fließen. Neben der Sparda-Bank und den anderen Sponsoren ist das die wichtigste Einnahmequelle für das Festival.

Ihr wollt kommen? Bringt doch noch ein paar Freunde mit. Oder habt ihr ein Apfelgerät? Bei Android-Geräten und anderen geht es auch über die mobile Seite.

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Wir tapezieren das U&D
Gruß noch kurz nach Distelhausen, die Fassbrause ist ganz ok… 😉