Beitrag 1000 – Und was schreib ich da?

Ja, was schreibt man in den 1000. Beitrag?

Lange habe ich überlegt, was ich schreiben soll. Sehr lange. Wochenlang.

Soll ich etwa über meine Arbeit schreiben, welche mir sowas von Spaß macht, jedenfalls meistens.
Klar könnte ich das, habe sie ja quasi übers Blog bekommen.
Soll ich nun über die KollegenKunden herziehen, welche mir fast täglich an den Nerven nagen?
Nein, das lass ich lieber.

Klar, ich könnte auch über den fünften Geburtstag des Würzblogs schreiben.
Aber warum sollte auch ich dazu was schreiben? Reicht ja, wenn es der König tut, der erreicht ja eh mehr Leser.
Und er hat mehr Zeit. Oder er nimmt sie sich. Wie man will.

Alternativ könnte ich auch über den Gewinn des Eurovision Song Contest schreiben.
Macht man ja so, nachdem wir es nach fast 30 Jahren wiedermal geschafft haben.
Wir? Naja, nicht ganz. Entdecker und Sängerin sind aus Deutschland, die Songwriter aus den USA und Dänemark.
Also, was solls. Erfolgreich wird die Lena trotzdem. Und das zu Recht!

Nein, über den Rücktritt von BuPrä Köhler verliere ich kein Wort.
Oh, doch: Leberwurst.
Mehr nicht. Reicht auch.

Weiteres Thema? Na klar, der Stammtisch.
Mittlerweile hab ich sie sehr lieb gewonnen, die FratzenLeute.
Fast lieber als die alten Freunde, welche sich in der letzten Zeit leider viel zu weit entfernt haben.
Oder entfernen ließen, kommt immer auf den Blickwinkel an.
Wenn man bedenkt, dass wir mit dem Stammtisch knapp 20 Jahre abdecken, verstehen wir uns (meistens) blendend.

Uhhh. Statistiken könnte ich noch veröffentlichen. Klar!

  • 1.968 Tage hat es bis zur Tausend gedauert.
    Trotz der in der letzten Zeit eher niedrigen Zahl der Einträge bleibe ich bei 0,5 Beiträgen pro Tag.
  • 2.968 Kommentare wurden in der Zeit abgesetzt.
    Es waren defintiv mehr, ob geistreich oder nicht, sie sind verloren.
  • Über Zugriffszahlen bin ich mir nicht ganz im Klaren.
    Laut Statcounter:
    Page Loads: 92,043
    Unique Visitors: 65,825
    First Time Visitors: 53,302
    Returning Visitors: 12,523

Bleibt immernoch die Frage, was man in dem eintausendsten Beitrag so schreibt. Mhh?

Outing in der Bewerbung

Ich bin schon längere Zeit am Überlegen, ob ich mich in meinen Bewerbungen als Blogger “outen” soll.

Vor allem bei E-Mail-Bewerbungen denke ich öfter dran, in meinem Lebenslauf “Bloggen” als Hobby anzugeben.

Einerseits gebe ich ja dann damit bekannt, dass ich mich mit neuen Medien beschäftige, andererseits kann dann der potentielle Arbeitgeber sehen, was ich mache, wie ich über manche Dinge denke oder wie ich meine Freizeit gestalte.

Außerdem ist das Thema “Bloggen” nicht direkt mit der Arbeit eines Bürokaufmanns verbunden.

Es wird wahrscheinlich auf den Unternehmensbereich, den Job und meine Laune ankommen, ob ich vielleicht doch irgendwann mal ein paar Buchstaben mehr auf den Lebenslauf drucke und meine E-Mail-Signatur drin lasse…