Rauchen kann diskriminierend wirken!

Rauchen kann tödlich sein. Und es führt zu Impotenz. Durchblutungsstörungen auch. Ich spüre zum Glück noch nichts davon.

Aber was mich ja diese Woche doch ziemlich erbost hat, war die Meldung, dass laut EU Raucher diskriminiert werden dürfen. Jedenfalls bei der Jobvergabe.

Ich für meinen Teil kann bis zur Mittagspause aufs Rauchen verzichten, muss also nicht jede Stunde für fünf Minuten vor die Tür. Aber gut, wenn der Arbeitgeber meint.

Und was hab ich heute noch gehört? Wenn das generelle Rauchverbot in Kneipen und öffentlichen Gebäuden ausgeweitet wird, sollen Sünder zur Kasse gezwungen werden. Nicht nur mit zehn oder zwanzig Euro. Mit mehreren hundert Euro. Ach genau, ich zahl dann mehr für illegales Rauchen als für zu schnelles Fahren.

Danke lieber Staat, ihr zieht uns Nikotinsüchtigen schon genug das Geld aus der Tasche. Mit Rauchen und Autofahren kann man heut zu Tage arm werden. 😉

Tagged , , , , , .Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

13 Antworten zu Rauchen kann diskriminierend wirken!

  1. Martin sagt:

    “ihr zieht uns Nikotinsüchtigen schon genug das Geld aus der Tasche”

    Erst zu rauchen und sich dann darüber zu beschweren dass das Geld kostet ist schon ein wenig dreist, nicht?

  2. Rööö sagt:

    Was machst du mit dem nächsten Autofahrer, der sich beschwert, dass das Benzin so teuer ist? Ist das dann auch dreist?

    Schonmal was von Witz gehört?

  3. DayLight sagt:

    Arbeitnehmer dürfen durchaus rauchen. Aber net am Arbeitsplatz bzw während der Arbeitszeit.

    @ Rööö: Da hätte ein Smilie hingehört. Ich habs ebenfalls net als Witz gesehen diese Aussage.

    Wenns nach mir ging müssten Nichtraucher noch besser geschützt werden. Gerade auf Straßen, Einrichtungen und Kneipen…

  4. Rööö sagt:

    Kannst du mir verraten, warum man auf der Straße geschützt werden soll? Ist da nicht frische Luft?
    Soll es deiner Meinung nach auf der Straße Raucherecken geben?
    In Kneipen versteh ich das, in öffentlichen Gebäuden auch. Auf der Straße?

    Ich hab auch nix dagegen gesagt, dass Arbeitnehmer nicht rauchen dürfen, es ist ein Einstellungskriterium.

    Dann mach ich halt den Smilie noch rein…

  5. DayLight sagt:

    Na mit Straßen war auch eher öffentliche Plätze gemeint, wo sich Leute ansammeln…

  6. Pingback:D4yLightblog » Rauchen ist gefährlich!

  7. Tanky sagt:

    scheiß Raucher 😉 Noch ein Grund mehr, überzeugter Nichtraucher zu bleiben.. nur Nachteile…

  8. Akurei sagt:

    Tja, ich finde die Reaktion (mehrere 100 Euro Strafe) mal wieder nicht der Aktion (Rauchen) angemessen… Fast so schön wie das Beispiel Raubkopierer zu Kinderschänder… Aber Hauptsache der Staat verdient genug Geld.

  9. ollinger sagt:

    Wehret den anfaengen
    wo ist die persoenliche freiheit
    geht mal 60 Jahre zuruck da seht man wo das hinfuerht
    und schaut mal nach usa da gibts die pommes bald nur noch gekocht
    weil alles fuer die kinder
    aber es sollte immer noch platz fuer die persoenliche freiheit bleiben.
    am arbeitsplatz freut sich der arbeitgeber fuer die zeit die er jetzt mehr hat.
    man braucht keine gesetze,nur etwas ruecksicht

  10. Was für ein saudämlicher Vergleich! Solltest noch ein bisschen was lernen, bevor du solch überflüssige Schlüsse ziehst!

  11. DonParrot sagt:

    da kann ich Dir leider nicht zustimmen, Al. Das mag ein wenig ungeschickt ausgedrückt sein, aber inhaltlich ist es absolut richtig. Der erste Eingriff in die uns vom Grundgesetz zugesicherten individuellen Freiheiten war bereits Anfang der 1980er die Anschnallpflicht. Und genau wie beim Rauchen wurde auch damals argumentiert, das sei ja vernünftig.

    Natürlich ist das vernünftig. Aber ich wüsste nicht, dass der Staat das recht besitzt, uns Bürger zur Vernunft zu zwingen.

    Solange wir unsere Mitmenschen nich beeinträchtigen – so die Verfassung – dürfen wir uns frei entfalten. Und ein Gastwirt, der sich dafür entscheidet, eine Raucher-Lokalität zu betreiben, beeinträchtigt Niemanden. Der Besuch in diesem Etablissement ist nämlich freiwillig. Genau wie die Entscheidung, in einem solchen Lokal zu arbeiten. Niemand muss in ein bestimmtes Lokal gehen.

    Aber was ist schon die Freiheit wert, wenn man mal wieder ein oaar Menschen zu ihrem ‘Glück’ zwingen kann?

    Und genau das ist der Punkt. Eigentlich geht es nämlich mal wieder ums Missionieren. Nach dem Motto: Rauchen ist schädlich, das werden wir euch schon austreiben. Schpn mal darüber nachgedacht, dass die Raucher vielleicht ganz bewusst die Entscheidung für diesen Genuss getroffen haben und nicht unbedingt daran interessiert sind, 120 zu werden.

    Warum müssen die Raucher, die doch angeblich zehn bis 15 Jahre früher sterben, eigentlich nicht dementsprechend niedrigere Beträge in die Rentenversicherung einzahlen? Eigentlich müssten Sie sogar Prämien dafür erhalten, dass sie die Rentenkassen entlasten. Und selbst bei der Krankenversicherung könnte man darüber diskutieren, ob der frühe Krebstod (ha) der Spolidargemeinschaft langfristig eine Menge Kosten erspart.

    Doch doch . Ollinger hat mit seiner These schon ganz recht: Wieder einmal sind wir auf dem Weg, unsere Freiheit zu verkaufen.

  12. Wer zahlt denn letztlich, wenn einer unangeschnallt durch die Windschutzscheibe fliegt und alles nur noch Matsch ist oder wenn einer mit Lungenkrebs dahinsiecht? Die öffentlichen Kassen. Das dürfte mit den Beiträgen lange nicht abgedeckt sein.
    Und wenn Raucher überall rauchen, weil sie sich völlig frei dafür entscheiden wie der Marlboro-Cowboy im Wilden Westen, wird die oft strapazierte Freiheit der Leute, die nicht rauchen, massiv eingeschränkt, da sie sich ganz bewusst entschieden haben nicht zu rauchen.

    Der Vergleich mit dem Dritten Reich muss viel zu oft herhalten, wenn sich irgendjemand in seinen Grundrechten eingeschränkt fühlt. Und dieser inflationäre Gebrauch relativiert dann das Thema mehr und mehr. Raucherzonen meinetwegen, aber nur dann, wenn nicht Schilder darüber bestimmen, wo der Rauch hinzuziehen hat.

    Schön, dass deine Freiheit darin besteht, dass du unangeschnallt fahren und rauchen willst, bist du ja sehr genügsam.

  13. DonParrot sagt:

    Wehret den Anfängen – darum geht es, Alex. Und es geht eben nicht ums Zahlen – dafür gibt es ja die Solidargemeinschaft. Ansonsten müssten ja Risiko-Sportarten wie Skilaufen und bergsteigen auch schon längst verboten sein. Wobei zu befürchten ist, dass das irgendwann auch kommen wird, wenn wir nicht bald aufstehen und uns wehren.

    Zu Deinem zweiten Absatz brauche ich wohl nix zu sagen: Natürlich haben die Nichtraucher die Möglichkeit, zu entscheiden, wohin sie gehen wollen und wohin nicht. Damit ist ihre Entscheidungsfreiheit nicht eingeschränkt. Und wenn alle Nichtraucher sich entscheiden würden, Raucherlokale nicht mehr zu betreten, würden die Nichtraucherlokale innerhalb von kürzester Zeit zunehmen wie die Fliegen auf dem berühmten Misthaufen.

    Aber offenbar entscheiden sie sich mehrheitlich anders. Gut – jeder wie er mag. Aber nicht jeder wie es die Nichtraucher wollen.

    Und woher kommen wohl diese zunehmenden Vergleiche mit totalitären Systemen? Wohl doch daher, dass wir wieder auf dem besten Wege sind, unsere individuellen Freiheiten für eine Hand voll Euros zu verscherbeln.

    Freiheit ist mit meiner Ansicht nach mit Nichts aufzuwiegen.

    Weder mit einer gefüllten Brieftasche

    Noch mit Gesundheit

    Noch mit Sicherheit.

    Freiheit bedeutet auch Selbstverantwortung und bringt gewisse Risiken mit sich. Ich aber bin bereit, diese Risiken gerne auf mich zu nehmen, wenn ich mir dafür nicht von Staat, Kirche oder irgendwelchen anderen Gruppierungen ständig in mein Leben reinpfuschen lassen muss.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.