Handyhistorystöckchen

Damals, weit vor Microblogging oder sozialen Netzwerken, warf man in der Blogosphäre mit Stöckchen um sich. Diese Tradition ist leider eingeschlafen. Aber es soll ja wieder mehr gebloggt werden.
Ich schnitze mal ein Stöckchen, wenn auch sehr unkreativ…

Beim Aufräumen ist mir mein erstes Handy in die Hand gefallen. Ein Philips Diga, Baujahr datiere ich auf irgendwas zwischen zwischen 1997 und 1999, ich hatte es 1999 für 20 D-Mark erworben, die Prepaidkarte hat mich noch zusätzlich 150 D-Mark gekostet. Alles weit vor dem Handyboom, an Mobiltelefone mit Touchscreen war lange nicht zu denken.

Das Diga hatte ein einzeiliges Display, die SMS sind automatisch durchgelaufen, man musste also mitlesen. Selbst bei nur 160 Zeichen war das nicht angenehm.
Das Telefonbuch hatte gerade mal 100 Einträge auf der SIM-Karte, auch die SMS wurden auf der Karte gespeichert, 10 Stück. Ok, der Akku war damals schon der letzte Dreck, morgens abgezogen, abends rangesteckt. An Bluetooth, MP3s, Kopfhörer oder gar Internet war damals nicht zu denken.

Zurück zum Stöckchen.
Hier nun meine kleine Handygeschichte aus meinem Gedächtnis, keine Garantie für Vollständigkeit:

  • Philips Diga*
  • Nokia 5110
  • Nokia 6110*
  • Nokia 8210
  • Nokia 5210
  • Siemens S55
  • Siemens S65*
  • SonyEricsson W800i*
  • SonyEricsson K770i
  • T-Mobile G1*
  • Motorola Milestone*
  • HTC Desire HD
  • HTC Sensation XE*

*noch in meinem Besitz, eventuell noch funktionstüchtig

Die ersten drei Geräte waren gebraucht, der Rest neu. So riesig war mein Verschleiß nicht, ich kenn da andere… 😉

Das Diga werde ich wohl nie entsorgen. Selbst ich habe ein bissle was von Nostalgie übrig.

Das Stöckchen werfe ich mal weiter an Moggadodde und Flo, mal sehen was die so zu erzählen haben…

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2 Responses to Handyhistorystöckchen

  1. opatios says:

    Ach du meine Güte, was eine Menge an Geräten! Fast für jedes Jahr ein anderes.
    Ich hatte seit 1999 insgesamt nur vier, mein jetziges mit eingerechnet…

  2. Hazamel says:

    Uh… ein Stock! ich muss in mich gehen.

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